Türkische Erfolgsgeschichte: Simit wird zum Hit in den USA

Ein Stück Türkei mitten in New York, das will die türkische Bäckerei „Simit+Smith“ ihren Kunden vermitteln. In zwei Bundesstaaten ist das Unternehmen mittlerweile aktiv, verkauft wird allerdings bis nach Florida. Der Zuspruch ist groß. Schon in Kürze sollen weitere Filialen eröffnet werden.

Aus dem türkischen Straßenbild sind diese Sesamringe nicht mehr wegzudenken:  Simit gehört hier genauso dazu wie in Deutschland die Brezel (mehr hier). Mittlerweile hat der bekannteste türkische Snack seinen Siegeszug in den USA angetreten. Der „türkische Bagel“, wie er dort nicht selten genannt wird, ist dank zweier türkischer Unternehmer vor allem in New York und New Jersey auf dem Vormarsch.

Der „türkische Bagel“ auf dem Vormarsch

Zu verdanken haben die US-Amerikaner die weitgereiste Delikatesse der Bäkerei „Simit+Smith“, die sich auf die Herstellung der Simits spezialisiert hat. Und die Ansprache ist groß. Nach Angaben von Generalmanager Kunter Barlak sei das Produkt vor allem am Big Apple besonders gefragt. Hier würden die Menschen vor allem Bagels lieben. Ein Umstand, der auch der türkischen Variante in die Hände spielt. Schon in Kürze, so Barlak, werde man hier gleich zwei neue Bäckereien eröffnen.

„Unsere Produkte, die von Simit-Meistern aus der Türkei hergestellt werden, werden in den frühen Morgenstunden zu den Verkaufsständen gebracht. So stellen wir sicher, dass die Einwohner der Stadt auf dem Weg zur Arbeit ihr Simit-Frühstück bekommen“, zitiert die türkische Zaman Kunter Barlak. Dazu gebe es Tee oder Ayran (mehr hier), eben ganz wie in der Türkei. Bisher habe man sehr positive Rückmeldungen bekommen. Neben einem guten Simit versuche man daher den Leuten auch etwas über das Produkt selbst mit auf den Weg zu geben.

Ein Stück Türkei in New York City

Um möglichst authentische Waren mit dem Originalgeschmack herzustellen, habe das Unternehmen, das neben Simit auch türkischen Pudding und Poğaça anbietet, sogar einen speziellen Ofen aus der Türkei in die USA importiert. Das Ziel: Die Kundschaft soll in New York dasselbe essen wie in der Türkei. Ganz einfach sei das allerdings nicht. Immerhin hängen Geschmack und Konsistenz nicht nur vom Ofen, sondern auch von den Zutaten ab. Doch auch in den USA käme man ohne Zusatzstoffe aus.

Derzeit ist „Simit+Smith“ mit seinen Filialen in zwei Bundesstaaten vertreten. Doch versandt werden sie sogar bis nach Florida, wo die Simits in einer ganzen Reihe von Supermärkten zu finden wären. Auch über das Internet, so Barlak, könnten die Kunden ihre Waren beziehen.

Wie gut das Geschäft mit südländischen Produkten laufen kann, das hat übrigens Hamdi Ulukaya vorgemacht. Mit seinem Joghurt „Chobani“ hat er es mittlerweile bis zum Milliardär gebracht und hält heute 17 Prozent des US-amerikanischen Joghurt-Marktes (mehr hier).

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