Razzia in Istanbul: Polizei stürmt Fenerbahçe-Zentrale

Die türkische Polizei führt derzeit eine Razzia in den Vereinsräumen von Fenerbahçe Istanbul durch. Vereins-Präsident Aziz Yıldırım und zwei weitere Vorstandsmitglieder stehen im Fokus der Untersuchung. Aufgrund des aktuellen Manipulationsskandals fordern die Fenerbahçe-Fans den Rücktritt Yıldırıms.

Die türkische Polizei führt aktuell in der Vereinszentrale des türkischen Spitzen-Vereins Fenerbahçe Istanbul eine Razzia durch. Aufgrund der UEFA-Urteile im Manipulations-Skandals gegen Fenerbahçe ließ ein Istanbuler Gericht verordnen, dass die Vorstandsmitglieder İlhan Ekşioğlu und Şekip Mosturoğlu und Fenerbahçe-Präsident Aziz Yıldırım ihre Posten bis zur Beendigung des Manipulations-Skandals räumen sollen.

Doch die drei Vereinsfunktionäre akzeptierten die Entscheidung nicht und wollten am 27. Juli, um 14 Uhr eine öffentliche Erklärung dazu abgeben. An diesem Vorhaben sollen die Sicherheitskräfte sie hindern, berichtet Haberturk. Zudem fordern  die Fenerbahçe-Fans den Rücktritt ihres gesamten Vereins-Vorstands.

Nachdem der Verein schon nach Bekanntgabe des Manipulationsskandals für die nächste Saison vom internationalen Wettberwerb ausgeschlossen wurde (mehr hier)., bekamen sie nochmals 2+1 Jahre dazu. Demnach darf Fenerbahçe die nächsten zwei Jahre nicht mehr international antreten. Das eine Plusjahr kann man als eine Art Bewährungszeit für die nächsten fünf Jahre sehen. Falls Fenerbahçe in den nächsten fünf Jahren nochmals negativ auffällt, wird das eine Jahr noch dazugegeben.

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