Arabische Welt: Türkische TV-Serien räumen auf mit Geschlechter-Klischees

Türkische TV-Serien sind auf Expansionskurs und vor allem in der muslimischen Welt sind sie beliebt. Dabei räumen sie auf mit Geschlechter-Klischees und überzeugen mit Tabubrüchen. Sie zeichnen ein positives Image der Türkei.

Türkische Seifenopern sind ein großer Erfolg in der arabischen Welt. Sie überzeugen ihre Zuschauer vor allem durch Tabubrüche. Muslime, die Alkohol trinken oder der Bruch mit gängigen Geschlechter-Klischees machen die TV-Serien besonders interessant für die Menschen. Muslimische Staaten von Nordafrika bis in den Nahen Osten machen eine kulturelle Revolution durch. Aber auch in Ungarn, Griechenland oder in Bosnien haben die Serien zahlreiche Fans.

Weltweiter Verkauf

Etwa 150 türkische Serien werden derzeit in 73 Länder verkauft. So hat alleine der Verkauf des Films „Muhteşem Yüzyıl“ im vergangenen Jahr Einnahmen in Höhe von 130 Millionen US-Dollar eingebracht, berichtet die BBC. Einige türkische Soaps werden mittlerweile teurer verkauft als bekannte US-Fernsehserien (mehr hier).

Türkische „Soft Power“

„Wir stellen den Zuschauern im Ausland unsere Lebensweise, unsere Traditionen und unser Land vor und haben einen großen Einfluss auf Menschen“, so der Geschäftsführer der Filmproduktions-Firma „Turkey’s Global Agency“, Izzet Pinto. Das sei auch eine Form der politischen „Soft Power“. Denn türkische TV-Serien verbreiten ein positives Image von der Türkei.

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