Bürgerkrieg in Ägypten droht: Mindestens 30 Tote und über 1000 Verletzte

Nun ist eine Situation in Ägypten eingetreten, die befürchtet wurde. Bei Zusammenstößen zwischen den Anhängern und Gegnern Mursis sind mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 1000 wurden verletzt. Zuvor hatten Sicherheitskräfte im Zuge der Massenproteste das Feuer auf Mursi-Anhänger eröffnet.

Bei gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Mursi-Anhängern und Gegnern an der „6. Oktober-Brücke“ in Kairo wurden mindestens 17 Menschen getötet und 200 verletzt. In acht Vierteln Kairos tobten Kämpfe zwischen den verfeindeten Gruppen, berichtet RT. Die Situation erreicht damit eine neue Eskalationsstufe. Im gesamten Land sollen in der vergangenen Nacht mindestens 30 Menschen gestorben und nach jüngsten Zahlen mehr als 1000 Personen verletzt worden sein, so Reuters.

Mittlerweile soll das Militär die Lage wieder unter Kontrolle haben und in den größeren Städten des Landes Ruhe eingekehrt sein.

Zuvor sollen ägyptische Sicherheitskräfte das Feuer auf die Mursi-Demonstranten eröffnet haben. Mindestens drei Menschen seien getötet worden. Die Muslimbrüder hatten zu landesweiten Kundgebungen unter dem Motto „Freitag der Ablehnung“ aufgerufen.

„Wir werden die öffentliche Ordnung wiederherstellen und notfalls auch Kampfflugzeuge einsetzen. Ein Aufeinandertreffen der beiden Seiten wird unterbunden“, zitierte Reuters einen Sprecher des ägyptischen Militärs. Doch das Militär war offenbar nicht im Stande, die Situation unter Kontrolle zu bringen.

 

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