Kämpfe in Syrien: Weiterer Vorstoß der Assad-Truppen, Rebellen in der Klemme

Die National Syrische Koalition (NSC) hat einen neuen Vorsitzenden. Sein Name ist Ahmed El Jarba und er macht kein Geheimnis aus der aktuellen schwachen Lage der Rebellen in Syrien. Denn die Assad-Truppen stehen kurz vor dem erfolgreichen Abschluss ihrer Offensive in Homs. Doch El Jarba versichert, dass schon bald Waffenlieferungen aus Saudi Arabien an die Rebellen kommen werden.

Die syrische Armee verzeichnet weitere Geländegewinne in der Stadt Homs. Die Rebellen geraten in ganz Syrien mehr und mehr in die Zwickmühle. Der neugewählte Vorsitzende der Nationalen Koalition Syriens (NSC), Ahmed El Jarba, umschreibt die aktuelle Situation der Rebellen als „schwach“.

So bekämen die Truppen Assads massive Unterstützung aus Russland und dem Iran. Zudem seien Hisbollah-Kämpfer im Land, die Assad unterstützen. Doch er sei optimistisch. Denn Waffen aus Saudi Arabien seien schon auf dem Weg und könnten jederzeit in Syrien eintreffen. Zudem habe er dem Assad-Regime eine Feuerpause in Homs während des Ramadans vorgeschlagen.

Allerdings sei eine Teilnahme des NSC an der Friedenskonferenz in Genf angesichts der aktuellen Lage unmöglich. „Unter den gegebenen Umständen macht Genf für uns keinen Sinn. Wir können nur an der Friedenskonferenz teilnehmen, wenn wir auf dem Feld erfolgreich sind“, zitiert Al Jazeera El Jarba.

Der Bürgerkrieg in Syrien hat bisher fast 100.000 Menschen das Leben gekostet (mehr hier). Seit vergangenen Juli wurden im türkischen Nachbarstaat Syrien jeden Monat durchschnittlich 5000 Menschen getötet. Seit November 2012 verzeichnen die Regionen Damaskus und die Millionenstadt Aleppo die höchsten Todesraten. Das geht aus einer aktuellen Zusammenstellung des Menschenrechtsbüro der Weltorganisation über dokumentierte Todesfälle in Syrien hervor.

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