Klub in Not, Insolvenz droht: Berliner Krankenhau​s unterstütz​t Türkiyemsp​or

Der deutsch-türkische Fußballklub Türkiyemspor steht nach wie vor kurz vor der Insolvenz. Nachdem seine Fans ein Rettungspaket unter dem Motto „Rettungsschirm für Türkiyemspor“ in die Wege geleitet hatten, will nun auch das Vivantes Klinikum am Urban den Verein unterstützen. Bei Heimspielen soll der ersten Mannschaft ein Arzt und beim Training einmal wöchentlich eine Physiotherapeutin zur Seite stehen.

Der deutsch-türkische Fußballverein Türkiyemspor Berlin 1978 e.V. steckt in finanziellen Schwierigkeiten und ist aus der Berlin-Liga in die Landesliga abgestiegen. Trotz der drohenden Insolvenz kann der Verein auf eine treue Fangemeinde zählen, die zuvor ein Rettungspaket unter dem Motto „Rettungsschirm für Türkiyemspor“ in die Wege geleitet hatte.

Nun reiht sich auch das Vivantes Klinikum am Urban in die Unterstützer-Gemeinde ein. Bei Heimspielen soll der ersten Mannschaft ein Arzt und beim Training einmal wöchentlich eine Physiotherapeutin zur Seite stehen. Robert Schaddach, Aufsichtsratsvorsitzender von Türkiyemspor, bringt seine Freude über den Vorstoß des Klinikums in einer Mitteilung zum Ausdruck.

„Das Engagement von Vivantes finde ich beispielhaft. Vereinssport erfüllt eine wichtige Funktion im Gesundheitswesen und im sozialen Miteinander in der Stadt. Und je früher die Menschen sich sportlich betätigen, desto besser für ihre Gesundheit. Man muss nicht immer viel Geld in die Hand nehmen, um einen Beitrag zu einem lebendigen sozialen Umfeld zu leisten.“

Der Schuldenstand liege bei etwa einer halben Million Euro. Zwei Gläubiger haben auf ihre Forderungen in Höhe von 200.000 Euro verzichtet. „Bleiben noch ungefähr 300 000 Euro, die anteilsmäßig abgegolten werden sollen. Vor allem durch die Spendenaktion `Rettungsschirm für Türkiyemspor´, bei der inzwischen rund 25 000 Euro eingesammelt wurden. Parallel dazu wurden der Vorstand und der Aufsichtsrat neu besetzt“, schreibt Thomas Frey in der Berliner Woche.

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