Al-Kaida in Syrien: 60 deutsche Islamisten erhalten Terror-Ausbildung

Derzeit befinden sich insgesamt 60 Deutsche in Syrien. Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich sagt, dass es sich bei den Personen um radikale Islamisten handelt, die in Syrien militärisch ausgebildet werden. Sie würden irgendwann nach Deutschland zurückkehren und wären dann ein Sicherheitsrisiko.

Derzeit sollen sich in Syrien insgesamt 60 Deutsche befinden, die dort von Al-Kaida-nahen Gruppen eine Kampfausbildung erhalten. Sie gehören zu den insgesamt 1000 islamistischen Kämpfern aus Europa. „Wir müssen daher dafür sorgen, dass solche Personen nach ihrer Rückkehr entsprechend behandelt und beobachtet werden“, zitiert RP Online Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich.

Friedrich sagte 2012 im Gespräch mit den DTN, dass Deutschland „im Fokus des internationalen islamistischen Terrorismus“ stünde. „Es gibt Menschen, die in Europa aufwachsen, unsere Lebensgewohnheiten kennen und ausreisen, um sich in Terror-Camps ausbilden zu lassen“, so Friedrich (mehr hier).

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) sagte im Gespräch mit den DTN, dass es verschiedene Motive gebe, warum Deutsche sich ausgerechnet jetzt nach Syrien begeben. Die Motive reichen von humanitärer Hilfsbereitschaft bis zu salafistischer Kampfbereitschaft.

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