„Gemüseverkäufer“ bei der Polizei: Rechte Partei hetzt gegen Deutsch-Türken

Einige Menschen stören sich daran, dass es immer mehr türkischstämmige Polizisten in Deutschland gibt. Der Kreisverband Wuppertal der Partei „DIE RECHTE“ hat ein besonders großes Problem damit. Das Land habe vor „ein paar Gemüseverkäufern“ kapituliert.

Einigen Menschen in Deutschland scheint der berufliche Erfolg und der Aufstieg von Deutsch-Türken, ein Dorn im Auge zu sein. Der Kreisverband Wuppertal der Partei „DIE RECHTE“ wettert auf ihrer Internetseite gegen deutsch Polizisten mit türkischer Herkunft.

Das sei eher ein „lustiger“ Zustand, den man nicht ernst nehmen könne. Die Polizei werbe „massiv“ um muslimische Bewerber. Sie hoffe, dass „ein muslimischer Polizist ein bißchen besser auf seine Lands- bzw Rassebrüder einwirken kann, wenn diese mal wieder dabei sind ein ehemaliges deutsches Straßenviertel in Schutt und Asche zu legen“, schreibt DIE RECHTE in ihrem Artikel „Ein Türke in deutscher Uniform“.

Kapitulation vor „Gemüseverkäufern“

„Mit anderen Worten: Man hat schon längst vor ein paar Gemüseverkäufern kapituliert. Man traut sich nicht mehr unter 20 Mann in die eigenen Gebiete rein und überläßt somit lieber gleich vollständig das komplette Viertel den Landräubern, und zwar inklusive Verwaltung und Sicherheitsbehörden. Man könnte natürlich auch alternativ andere Streitkräfte in solche Gebiete schicken. Maximal 30 Minuten und der Fall wäre erledigt.“

In anderen Ländern gebe es solche Zustände nicht. Doch Deutschland müsse aufgrund seiner Vergangenheit alles hinnehmen.

Der Verfassungsschutz sieht die Partei „DIE RECHTE“ politisch zwischen NPD und Pro-Bewegung angesiedelt. Ihr Bundesvorsitzender ist Christian Worch. Ihre Mitglieder setzen sich zu einem Teil aus ehemaligen Mitgliedern verbotener Kameradschaften zusammen.

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