Türkisch-syrische Grenze: Ausschreitungen nach zwei Toten durch Schüsse aus Syrien

Feuergefechte in Syrien haben an der Grenze zur Türkei erneut zu Toten auf türkischer Seite geführt. Die Türkei bestätigte bereits, ebenfalls Warnschüsse abgefeuert zu haben. Einige Anwohner der Stadt attackierten indes ein Krankenhaus für syrische Flüchtlinge.

Bei Zusammenstößen der syrisch-kurdischen PYD und der Freien Syrischen Armee (FSA) in der Region Rasulayn haben Kugeln des Feuergefechts zwei türkische Jugendliche an der türkischen Grenzstadt Ceylanpınar tötlich verletzt. Der Für den 15-Jährigen Ahmet Gündüz und den 17-Jährigen Mahsun Ertuğrul kam jede Hilfe zu spät.

Die gesamte vergangene Nacht über und vor allem in den frühen Morgenstunden sei das Feuergefecht in der türkischen Stadt hörbar gewesen. Wiederholt wird die Stadt Opfer der syrischen Gefechte (mehr hier und hier). Anwohner brachen Scheiben eines Krankenhauses für syrische Flüchtlinge ein und versuchten es zu stürmen. Um weitere Ausschreitungen zu verhindern, forderte die Polizei die Anwohner auf, ihre Häuser bis auf weiteres nicht zu verlassen.

Gündüz wurde am Kopf getroffen, während er zu Hause ferngesehen habe. Ertuğrul ist auf der Straße gewesen, als eine Kugel ihn in der Brust getroffen habe, berichtet NTV. Eine weitere Person wurde verletzt. Die Türkischen Streitkräfte bestätigten bereits Warnschüsse abgegeben zu haben.

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