Zuhälterei in 51 Fällen: Zwei Russinen müssen hinter Gitter

In Russland wurden zwei Frauen wegen Zuhälterei zu jeweils sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Sie sollen einer international agierenden Bande angehören, die sich auf „Sexsklaverei“ spezialisiert hat.

In Russland drohen Zuhältern hohe Gefängnisstrafen (Foto: Flickr/Pavel "KoraxDC" Kazachkov).

In Russland drohen Zuhältern hohe Gefängnisstrafen (Foto: Flickr/Pavel “KoraxDC” Kazachkov).

In Russland wurden zwei Frauen zu jeweils sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Die 60- und 36-jährigen Frauen sollen 51 „Sexsklavinnen“ gehalten und zum Sex mit anderen Männern gezwungen haben. Fünf der Opfer seien noch minderjährig. Die Täterinnen sollen einer kriminellen israelischen Organisation angehören.

23 der „Sexsklavinnen“ sollen in Nordzypern, 10 in China und 13 in Süd-Zypern und Griechenland gezwungen worden sein. Es wurden gegen insgesamt 180 weitere Personen gerichtliche Schritte eingeleitet. 19 weitere Personen wurden bereits inhaftiert, berichtet UPI.

Die Ausübung der Prostitution ist in Russland lediglich mit Geldstrafe bedroht und wird geduldet. Jegliche Form der Beihilfe, wie zum Beispiel Zuhälterei stellt eine Straftat dar.

Mehr zum Thema:

Griechischer Fußballverein in Not: Jetzt treten schon Bordelle als Sponsoren auf
Kein Vertrauen oder kein Geld? Russen halten sich von Finanzgeschäften fern
Nutzte DSK einen Polizisten für Kontakte zu Prostituierten?

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.