Tragischer Todesfall: Türkischer Athlet stirbt bei Bauarbeiten

Murat Karabaş ist tot. Der türkische Nationalathlet war während der Arbeit auf einer Baustelle in Bodrum, in der Ägäis-Provinz Muğla, unter Bauschutt begraben worden.

Murat Karabaş soll zum Unglückszeitpunkt am vergangenen Montagnachmittag in einem 8,5 Meter tiefen und einem Meter breiten Loch mit der Isolierung eines Schulgebäudes im Bodrumer Viertel Ortakent beschäftigt gewesen sein. Unmittelbar nach dem Einsturz seien Mitarbeiter der Schule zur Hilfe geeilt. Als sie feststellten, dass Karabaş verschüttet war, hätten sie sofort Such-und Rettungsteams sowie Gendarmerie-Einheiten gerufen.

Gendarmerie hat Untersuchung eingeleitet

Für den 29-jährigen Sportler kam dennoch jede Hilfe zu spät. Eine Stunden brauchten die Helfer, bis sie seinen leblosen Körper unter den Trümmern hervorziehen konnten. Der Leichnam des jungen Mannes, so die türkische Hürriyet, wurde mittlerweile ins staatliche Krankenhaus von Bodrum überstellt. Die Staatsanwaltschaft hat den Unglücksort bereits in Augenschein genommen. Die lokale Gendarmerie hat eine Untersuchung des Vorfalls veranlasst. Um die Arbeitssicherheit ist es in der Türkei generell schlecht bestellt (mehr hier).

Vor noch nicht allzu langer Zeit soll Murat Karabaş erst den Auswahltest für Staatspersonal (KPSS) absolviert haben, um als Sportlehrer arbeiten zu können. In der Zwischenzeit arbeitete er gemeinsam mit seinem Bruder auf dem Bau. Gleich über mehrere Distanzen konnte der Athlet in der Vergangenheit Erfolge verbuchen. Landesmeister wurde er jeweils über 1.500, 5.000 und 10.000 Meter.

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