Schluss mit dem Royal Baby Hype: Russischer Politiker sieht keinen Grund zum Feiern

Die ganze Welt blickt derzeit verzückt gen London. Dort kam am 22. Juli das erste Kind von Prinz William und dessen Gattin, Herzogin Kate, zur Welt. Für den russischen Politiker Wladimir Schirinowski ist das allerdings kein Grund zur Freude. Zu schwierig seien die russisch-englischen Beziehungen.

Kaum einer kann sich im Augenblick dem Charme des Royal Babys entziehen.  Zwei Tage nach der Geburt des kleinen Prinzen im St. Mary’s Hospital in London ist die Euphorie ungebrochen. Große Hoffnungen ruhen auf ihm und seinen stolzen Eltern William und Kate.  Wladimir Schirinowski, Gründer und Chef der Liberal-Demokratischen Partei Russlands (LDPR), schwimmt nicht mit dem royalen Hype. Ganz im Gegenteil.

Britische Monarchie hat Russland zerstört

Mitte des 21. Jahrhunderst, so die Überzeugung des umstrittenen Politikers und Juristen, werde der Sohn des Herzogs und der Herzogin von Cambridge Russland das „Blut aussaugen“. „Ich schere mich nicht um den Thronfolger“, zitiert ihn die britische Daily Mail. Die britische Monarchie, erklärte der 67-Jährige in einem Interview mit der staatlichen Zeitung Rio Novosti, habe schließlich sein Land „zerstört“. Heute, fährt er fort, befänden sich dort Aktivisten der russischen Opposition. Aus diesem Grund könne die Geburt eines weiteren britischen Monarchen, „der unser Blut irgendwann Mitte des 21. Jahrhunderts aufsaugen wird“,  niemandem hier Glück bringen.

Wesentlich versöhnlicher als der provokante Schirinowski zeigte sich übrigens die russische Regierung. In einer offiziellen Erklärung zur Geburt der Nummer drei in der britischen Thronfolge gratulierte der Kreml der Queen und begrüßte ihren neuen Ur-Enkel.

Britisches Königshaus hat Verbindung zu Russland

Das britische Königshaus ist mit der russischen Zarenfamilie über King George V. verbunden. Der Monarch war ein Cousin ersten Grades von Zar Nikolaus II. George V. soll eine Teilschuld am Sturz der Romanow-Dynastie im Jahre 1917 gehabt haben. Nikolaus II. war, als er die Krone von seinem Vater erbte, schlecht auf das Regieren vorbereitet und dankte schließlich zugunsten seines Bruders, dem Großfürsten Michael Alexandrowitsch, ab. Schließlich übernahm eine provisorische Regierung das Ruder, was effektiv das Ende der Romanow-Dynastie in Russland bedeutete. Kerenski verbannte die Romanows samt ihrem Gefolge nach Sibirien. Am 4. Juli 1918 wurde die gesamte Zarenfamilie in Jekaterinburg von Einheiten der „Tscheka“ (Geheimdienst) ermordet.

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