Salzgitter: Migranten liefern sich blutige Straßenschlacht

In Salzgitter ist es am Mittwochmorgen zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen kurdischstämmigen Migranten gekommen. Es gab mehrere Verletzte. Eine Person wurde schwerverletzt und schwebt derzeit in Lebensgefahr.

Am Mittwoch ist es in Salzgitter zu einer Straßenschlacht unter libanesischen Kurden gekommen. Sie werden Mhallamye-Kurden genannt. Es sollen neben Stichwaffen auch Schusswaffen zum Einsatz gekommen sein. Der Auslöser des Vorfalls ist derzeit unbekannt.

Ein 52-jähriger Mann soll mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden sein, berichtet die Hannoversche Allgemeine.

Die Staatsanwaltschaft Salzgitter und die örtliche Polizei konnte den DTN keine Informationen geben, da die Ermittlungen noch laufen.

Der Präsident des LKA-Niedersachsen, Uwe Kolmey, sagt, dass es zunehmend schwierig werde, Strafverfahren gegen kriminelle Mhallamye-Kurden durchzuführen. Sie akzeptieren den deutschen Rechtsstaat nicht. Richter, Staatsanwälte und Zeugen werden bei Strafverfahren durch Drohungen unter Druck gesetzt, berichtet ndr.de.

In der Vergangenheit versuchten sich die Muhallamye unter die Motorradclubs zu mischen. Sie gründeten den Club „Mongols M.C. Bremen“. Doch 2011 kam es dann zum Verbot des Clubs. Das geht aus einer Mitteilung der Senatskanzlei Bremen hervor.

„Der Zweck und die Tätigkeit des Vereins „Mongols MC Bremen“ laufen den Strafgesetzen zuwider (…) Der Verein „Mongols MC Bremen“ ist verboten. Er wird aufgelöst (…) Das Vermögen des Vereins „Mongols MC Bremen“ wird beschlagnahmt und eingezogen.“

Mhallamye-Kurden leben hauptsächlich in Norddeutschland. Doch in Berlin befindet sich die größte Gemeinde, sagte der Islamwissenschaftler Ralph Ghadban 2003 in einem Interview mit der taz.

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