Somalia: Al-Qaida verübt Anschlag auf türkisches Botschaftsgebäude

Die islamistische Al-Shabab-Miliz hat in Somalia einen Selbstmordanschlag gegen ein Wohngebäude der türkischen Botschaft verübt. Nach bisherigen Angaben kam ein Polizist ums Leben. Zwei weitere wurden verletzt.

In Somalia ist bei einem Selbstmordanschlag auf ein Wohngebäude der türkischen Botschaft ein Polizist getötet worden. Zwei weitere wurden verletzt. Der Anschlag ereignete sich in der Hauptstadt Mogadischu.

Zuvor sollen drei Selbstmordattentäter der Al-Kaida-nahen Al-Shabab-Miliz in einem Fahrzeug vor das Wohngebäude gefahren sein. Das Wachpersonal soll den bevorstehenden Anschlag bemerkt und das Feuer eröffnet haben, berichtet die Hürriyet. Zwei der Angreifer konnten getötet werden.

Die Al-Shabab-Miliz bekannte sich auf ihrer offiziellen Twitter-Seite zu dem Anschlag. Denn die Türkei unterstütze die somalische Regierung „der Abtrünnigen“ und verhindere somit die Durchsetzung der Scharia.

Die Türkei sei alles, aber kein islamisches Land. Sie gehöre der NATO an. Davutoğlu habe mehr Ähnlichkeiten mit dem „Teufel“ als mit den Lehren des Islam. Ankara habe im Zuge der Afghanistan-Invasion eine wichtige Rolle gespielt und den USA Unterstützung zukommen lassen.

In Somalia tobt seit Jahren ein Bürgerkrieg zwischen Regierungstruppen und den Al-Shabab-Milizen. Friedenstruppe der Afrikanischen Union (AMISOM) stehen der Übergangsregierung Somalias zur Seite.

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