UNO in Syrien: Assad stimmt Chemiewaff​en-Untersu​chung zu

In der Syrien-Krise haben Vertreter der UN einen Erfolg verzeichnen können. Sie einigten sich mit der syrischen Regierung auf eine C-Waffenuntersuchung im Land. Doch wann die Waffeninspekteure einreisen dürfen, ist noch unklar.

Die syrische Regierung hat einer Untersuchung zum mutmaßlichen Einsatz von Chemiewaffen zugestimmt. Zuvor sollen sich UN-Chefinspektor Ake Sellstrom und UN-Abrüstungsbeauftragte Angela Kane am Dienstag und Mittwoch mit Regierungsvertretern in Damaskus getroffen und Beratungsgespräche geführt haben.

Die Gespräche sollen „sorgfältig und produktiv“ verlaufen sein, so die UN in einer Mitteilung. Im Juni sagte ein Sprecher der US-Regierung, dass die syrische Regierung C-Waffen eingesetzt haben soll (mehr hier).

Doch die ehemalige Bundesanwältin und Chefanklägerin der UNO-Kriegsverbrechertribunale, Carla del Ponte, ist der Ansicht, dass es die syrischen Rebellen seien, die C-Waffen eingesetzt haben sollen. „Wir haben Zeugenaussagen von Ärzten und Flüchtlingen, denen zufolge die syrischen Rebellen C-Waffen eingesetzt haben sollen“, so Del Ponte (mehr hier).

Die geplante Untersuchung der UN-Waffeninspekteure könnte für Aufklärung sorgen.

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