Ehemaliger Weltbank-V​ize nimmt Koç-Holdin​g in Schutz

Kemal Derviş, ehemaliger Vizepräsident der Weltbank, hält die aktuelle Steuerfahndung gegen die Koç-Holdin​g für falsch. Er erkenne eine politische Motivation hinter den Razzien. Doch das stehe im Gegensatz zur freien Marktwirtschaft.

Die jüngsten Razzien gegen die Koç-Holding zieht weitere Reaktionen nach sich. Kemal Derviş, ehemaliger Vizechef der Weltbank und türkischer Wirtschaftsminister von 2001 bis 2002 , hat sich dazu in mehreren Twitter-Nachrichten geäußert.

Derviş sagt in einer Nachricht, dass es in der freien Marktwirtschaft kein Platz für revanchistische Handlungen gebe.

 

Aktionen gegen Holdings, die politisch motiviert seien, könnten ausländische Investoren abschrecken. Die Türkei habe die einmalige Chance, der Welt ein „türkisches Modell“ zu präsentieren. Der politische Islam sei überall im Niedergang. Die Türkei könne für die Region eine „linksliberal-demokratische Synthese“ schaffen.

Denn die jungen säkularen Gezi-Demonstranten haben gezeigt, dass sie die Lebensweise ihrer religiösen Altersgenossen akzeptieren. Die Mittelinks-Fraktion in der Türkei müsse nun die Vielfalt der Nation akzeptieren, um eine „lebendige Alternative“ zu bieten.

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