Horror in türkischem Gefängnis: Verurteilter Mörder isst eigenes Fleisch

Ein 28-jähriger Häftling in der Türkei hat sich selbst ein Stück Fleisch aus der Wade geschnitten und dieses anschließend verzehrt. Der wegen Mordes verurteilte junge Mann hatte zuvor bereits einen Selbstmordversuch unternommen.

In einer türkischen Haftanstalt ist dieser Tage ein Hollywood-Horror à la Hannibal Lecter wahr geworden. Ein 28-Jähriger schnitt sich selbst ein Stück Fleisch aus der Wade heraus, um dieses im Anschluss zu verspeisen.  Bemerkt wurde der Vorfall vom Wachpersonal auf Grund der stark blutenden Wunde. Er wurde in ein staatliches Krankenhaus gebracht.

Der in den türkischen Medien nur als A.T. bezeichnete verurteilte Mörder, soll sich bereits seit zehn Jahren im Gefängnis befinden. Die Anlage vom Typ F, also eine so genannte Hochsicherheitsanstalt, liege in der Marmara-Provinz Tekirdağ.

Häftling ist in psychologische Behandlung

Beigebracht haben soll sich der Häftling die Verletzung mit einem Obstmesser und das eigene Fleisch anschließend in einem Durchlauferhitzer gegart und gegessen haben. Nach der medizinischen Behandlung im Krankenhaus wurde er zurück ins Gefängnis überstellt. Von hier hieß es, der 28-Jährige würde wegen seiner psychischen Störung in psychologische Behandlung sein. Der junge Mann soll zudem bereits einen Selbstmordversuch hinter sich haben. Was er mit seiner jüngsten Tat bezwecken wollte, ist bisher nicht bekannt.

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