Bodensee-Durchquerung: Extremschwimmer Bakırcıoğlu muss vorzeitig abbrechen

Der Deutsch-Türke Hamza Bakırcıoğlu hatte vergangene Woche versucht, den Bodensee schwimmend zu durchqueren. Doch aufgrund eines Unwetters musste er nach 56 Kilometern aufhören. Ihm fehlten noch acht Kilometer bis an die Ziellinie in Bregenz. Bisher hat es nur der Franke Christof Wandratsch geschafft, den Bodensee zu durchschwimmen.

Der deutsch-türkische Extremschwimmer aus Sonthofen, Hamza Bakırcıoğlu, ist am vergangenen Wochenende, bei dem Versuch den Bodensee zu überqueren, gescheitert. Der 41-Jährige musste nach 56 von 64 Kilometern aufgrund eines Unwetters aufhören. Doch der Abbruch erfolgte nicht freiwillig.

„Wir mussten Hamzas Traum zerstören, den er sich zweifelsfrei auf Grund seiner Leistung und der bereits zurückgelegten Distanz erfüllt hätte. Doch das Risiko für Schwimmer und Crew war zu groß“, so Oliver Halder, Veranstalter der Bodenseequerung, in einer Mitteilung.

An Bakırcıoğlus Seite stand ein fünfköpfiges Begleitboot-Team. Sturmböen sollen das „Begleiten“ des Schwimmers immer schwerer gemacht haben. Auch die nach Hause eilenden Motor- und Segelboote, die den Konvoi immer wieder schnitten, sollen die Situation zusätzlich erschwert haben. „Ein leises Grollen am Himmel ließ erahnen, dass ein Gewitter wohl unumgänglich ist“, heißt es weiter in der Mitteilung.

Zuvor schaffte es bisher nur der gebürtige Nürnberger Christof Wandratsch, den Bodensee zu durchschwimmen. Er „benötigte für die 64 Kilometer von Bodman am westlichen Ufer des Bodensees bis nach Bregenz in Österreich 20 Stunden, 41 Minuten und 15 Sekunden“, berichtet swim.de.

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