Nach Ausländer-​Randale: Schwimmbad Pankow führt „Gesichtsk​ontrollen“ ein

In einem Berliner Schwimmbad ist es zu Auseinandersetzungen zwischen türkischen- und arabischstämmigen Jugendlichen und dem Bademeister gekommen. Dutzende Polizisten mussten eingreifen, um die Situation zu entschärfen. Auslöser war ein Streit über die Sperrung des Sprungbretts und der Wasserrutsche.

Am vergangenen Wochenende haben junge Migranten im Berliner Sommerbad Pankow randaliert. Die meisten Unruhestifter sollen arabisch- und türkischstämmige Jugendliche gewesen sein. 50 von ihnen sollen gleichzeitig das Sprungbrett und die Wasserrutsche betreten haben.

Der Bademeister wollte anschließend beide Anlagen sperren lassen, da er die Sicherheit der anderen Badegäste gefährdet sah. „Daraufhin bedrängten ihn die Jugendlichen, weswegen die Polizei alarmiert wurde. Schließlich wurde das Freibad Pankow von mehr als 60 Polizisten geräumt“, so die Polizei Berlin in einer Mitteilung.

Die Schwimmbad-Leitung entschied anschließend, bis zum Sonntag Abend nur noch Familien ins Bad zu lassen. Eine Sprecherin des Sommerbads Pankow sagte den DTN, dass von nun an Sicherheitspersonal am Eingang des Bads stehen werde. Doch die Schulferien seien ohnehin zu Ende und Einzelpersonen seien ebenfalls wieder zugelassen.

Sportpolitiker sollen sich wenig angetan fühlen von „Gesichtskontrollen“ und „Türsteherpolitik“ in öffentlichen Schwimmbädern, berichtet die Südwest Presse.

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