Falscher Alarm: US-Botschaft in Mailand evakuiert

In der US-Vertretung in Mailand war ein verdächtiger Brief eingegangen, in dem Sprengstoff vermutet wurde. Daraufhin wurde das Konsulat evakuiert, konnte jedoch bald wieder geöffnet werden. Denn der Brief war harmlos.

Das US-Konsulat in Mailand ist nach einer Bombendrohung evakuiert und vorübergehend geschlossen worden. Die Mitarbeiter der US-Vertretung hatten einen verdächtigen Brief erhalten, der möglicherweise Sprengstoff enthält, sagte die italienische Polizei.

Bereits nach einer halben Stunde wurde die Evakuierung wieder aufgehoben, berichtet der Corriere della Sera. Die Entscheidung zur Evakuierung war direkt aus der US-Botschaft in Rom gekommen, die von der Mailänder Vertretung benachrichtigt worden war.

Der verdächtige Brief war bereits am Morgen eingegangen. Er enthielt lediglich eine kleine Karte, auf der ein A in einem Kreis stand. Dies wurde in Verbindung mit Anarchismus gebracht und führte zu der Evakuierung.

Aufgrund von Terrorwarnungen sind derzeit weltweit mehr als 20 diplomatische Vertretungen der USA geschlossen. Im Jemen wurden die US-Bürger dazu aufgefordert, das Land sofort zu verlassen. So soll der Welt signalisiert werden, dass es zum Besten aller ist, wenn die US-Geheimdienste bei der Überwachung freie Hand in allen Kontinenten haben (hier).

Mehrere Staaten, darunter auch Deutschland, haben ihre Botschaften im Jemen ebenfalls bis auf weiteres geschlossen.

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