Grußbotschaften zum Ramadan-Fest: Muslime erinnern an Krieg und Armut

Die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. hat in ihrer Grußbotschaft zum Ramadan-Fest an die Bedürftigen und sozial Schwachen erinnert. Dem schloss sich der Islamrat an und zeigt sich betrübt über den Völkermord an den Muslimen in Myanmar.

Auch in diesem Jahr fanden sich Muslime zusammen, um im Monat Ramadan zu fasten und einen Monat lang ihren Schwerpunkt auf das religiöse Leben zu legen. Zum Ende des heiligen Monats findet das Ramadan-Fest statt.

Anlässlich dieses Ereignisses haben die islamischen Verbände in Deutschland Grußbotschaften an alle Bürger des Landes verfasst. So hat die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) in ihrer Botschaft insbesondere an die Schwächsten in den Vordergrund gestellt. Das geht aus einer aktuellen Mitteilung hervor.

„Die Bedürftigen, die Alleinstehenden und die Notleidenden, sie alle haben wir in diesem Monat bedacht und die schönsten Beispiele gelebt für gegenseitiges Helfen, für Solidarität, für das Wetteifern um das Gute und geteilt das Leid und die Sorgen unserer Geschwister im Glauben.“

Der Vorsitzende des Islamrats für die Bundesrepublik Deutschland, Ali Kızılkaya, sagt in einer Mitteilung, dass in diesem Jahr das Ramadanfest durch den Bürgerkrieg in Syrien, die Auseinandersetzungen in Ägypten und den Völkermord an Muslimen in Myanmar (mehr hier) betrübt sei. In Deutschland haben die allabendlichen Iftar-Essen das Verhältnis der Muslime zur Mehrheitsgesellschaft verbessert. An den Iftar-Essen nahmen auch viele Nicht-Muslime teil.

Die Türkische Gemeinde zu Berlin (TGB) veranstaltet am Sonntag, von 10:00 bis 23:00 Uhr, auf dem Karl-Marx-Platz, Neukölln ein Ramadan-Fest. Alle Bürger sind herzlich eingeladen. Der Schirmherr des Fests ist Frank Henkel, Senator für Inneres und Sport.

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