Vekehrsunfälle beim Ramadan-Fest: Zwölf Tote und über hundert Verletzte

Seit dem ersten Tag des Ramadan-Fests wurden bei Verkehrsunfällen insgesamt zwölf Menschen getötet und weitere 125 verletzt. Gerade während der Ramadan-Feiertage ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in der Türkei besonders hoch.

Am ersten Feiertag des Ramadan-Fests sind in der Türkei bei Verkehrsunfällen insgesamt zwölf Menschen getötet und 125 verletzt worden.

In Bilecik ist ein Reisebus von der Fahrbahn abgekommen und kippte um. Nach ersten Angaben wurden 27 Personen verletzt. Drei von ihnen sind deutsche Staatsbürger. Sie wurden in das Staatskrankenhaus Bozüyük eingeliefert. Der Gesundheitszustand der Verletzten soll stabil sein, berichtet die Zeitung Radikal.

Der tragischste Verkehrsunfall ereignete sich in Yozgat, bei dem vier Personen starben. Zu den Verstorbenen gehören auch zwei Säuglinge.

Die weiteren Unfälle ereigneten sich in Konya, Istanbul, Bursa und Tekirdağ.

In den vergangenen drei Jahren sind bei 6.374 Verkehrsunfällen im Zuge der Ramadan-Feiertage 315 Menschen verstorben. Weitere 14.007 Personen wurden verletzt. Ursächlich für die Unfälle sollen hauptsächlich die Übermüdungen der Fahrer gewesen sein, berichtet Kanal A Haber.

Verkehrsunfälle in der Türkei fordern Jahr für Jahr gut 10.000 Todesopfer. Geschuldet ist das oftmals aber nicht nur schlechten Straßenbedingungen oder dem Zustand der Fahrzeuge, auch die Mentalität der Verkehrsteilnehmer trägt maßgeblich zu diesem erschreckenden Ergebnis bei (mehr hier).

Verkehrsunfälle gehören weltweit zu den Hauptursachen für Todesfälle und Verletzungen. Fast 1,3 Millionen Menschen sterben jedes Jahr auf den Straßen der Welt und 20 bis 50 Millionen Menschen erleiden nicht tödliche Verletzungen.

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