Übertroffene Erwartungen: Türkische Industrieproduktion steigt an

Die Türkei konnte im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg ihrer Industrieproduktion verzeichnen. Doch US-Analyst Nouriel Roubini warnt weiterhin vor einem Crash. Grund für Roubinis Besorgnis ist die türkische Abhängigkeit von kurzfristigem Kapital.

Die türkische Industrieproduktion ist im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4,2 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat verzeichnete sie einen Anstieg in Höhe von 1,4 Prozent.

Während der Bergbau um 2,1 Prozent und die Energieproduktion um 0,5 Prozent zurückgingen, hatte die Gesamtproduktion einen Anstieg in Höhe von 5,4 Prozent zu verzeichnen. Das geht aus den aktuellen Daten des Türkischen Statistikamts (TÜIK) hervor.

Noch im März 2013 war die Industrieproduktion im Vergleich zum Vormonat Februar um 0,9 Prozent zurückgegangen (mehr hier).

Der Anteil der Industrie an der türkischen Wirtschaft beträgt 28,1 Prozent. Auf die Agrarwirtschaft fallen 8,9 Prozent. Der Dienstleistungssektor hat mit 63 Prozent den größten Anteil an der Wirtschaft.

Zuvor hatte US-Wirtschaftsanalyst Nouriel Roubini gesagt, dass er dem anhaltenden Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern misstraue. Grund für seine Besorgnis seien die Defizite in den Leistungsbilanzen der Länder.

So habe die Türkei eine gefährliche Abhängigkeit hinsichtlich der riskantesten Arten von ausländischem Kapital entwickelt und taumelt in eine Krise (mehr hier). Die Türkei ist abhängig von kurzfristigem Kapital.

Mehr hier:

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