Unterwegs nach Deutschland: Turkish Airlines Maschinen bleiben wegen Bombendrohung am Boden

Aufgrund befürchteter Anschlagspläne mussten am vergangenen Mittwoch gleich fünf Maschinen der türkischen Fluggesellschaft Turkish Airlines am Boden bleiben. Eigentlich waren die Flieger allesamt bereit zum Start gen Deutschland.

Am vergangenen Mittwoch waren die Sicherheitskräfte am Istanbuler Atatürk Flughafen in höchster Alarmbereitschaft. Nach einer Bombendrohung mussten gleich fünf Passagierflugzeuge der Turkish Airlines am Boden bleiben. Die Flieger sollten eigentlich in verschiedene deutsche Städte gehen.

Sicherheitskräfte gehen von falschem Alarm aus

Die fünf Maschinen, so berichtet die türkische Hürriyet, wurden am Abend auf Sprengstoff durchsucht. Alle Passagiere wurden evakuiert und ihr Gepäck für eine Inspektion entladen. Die Flüge nach Berlin, München, Frankfurt, Hamburg und Stuttgart verzögerten sich um mehrere Stunden. Erst an diesem Donnerstagmorgen gegen vier Uhr ging es für sie weiter. Während der Durchsuchung soll nichts gefunden worden sein. Die Sicherheitskräfte gehen derzeit davon aus, dass es sich um einen falschen Alarm gehandelt hat.

Bereits im vergangenen Dezember herrschte auf dem Atatürk Flughafen helle Aufregung. Für eine Maschine der Turish Airlines (THY), die sich eigentlich auf dem Weg von Istanbul nach Kischinew befinden sollte, wurde eine Bombenwarnung ausgesprochen. Eine Person wurde festgenommen (mehr hier). Nur zwei Wochen zuvor war die türkische Polizei zu einem ähnlichen Einsatz gerufen worden. Auch hier wurde ein Mann gestgenommen. Der behauptete, Sprengstoff an seinem Körper zu tragen. Eine Spezialeinheit führte den mutmaßlichen Terroristen direkt aus einem Flugzeug der Onur Air ab.

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