Terrorgefahr in London Heathrow: Sicherheitsexperten fürchten Sprengstoff in Brustimplantaten

Unter Sicherheitskräften am Londoner Heathrow Airport herrscht höchste Alarmbereitschaft. Offenbar gibt es Befürchtungen, dass weibliche Terroristinnen Anschläge auf äußerst perfide Art verüben könnten: Mit verstecktem Sprengstoff in ihren Brustimplantaten.

In der britischen Metropole London herrscht derzeit offenbar die Befürchtung, dass der Terror auf einem neuen Weg Einzug halten wird. Einige Beobachter sind der Überzeugung, dass es eine reale Bedrohung von Seiten Al-Kaidas gebe. Das mögliche Szenario: Terroristinnen könnten mit Sprengstoff gefüllte Brustimplantate haben und damit Flugzeuge besteigen. Die injizierte Flüssigkeit sei ihrer Ansicht nach ausreichend, um eine beachtliche Explosion herbeizuführen.

Am Londoner Flughafen Heathrow würde das, so berichtet die Daily Mail, schon jetzt zu ausführlicheren Sicherheitschecks als sonst führen. Wie ein Mitarbeiter der britischen Presse erklärte hätte, würde man sich am Airport gerade ernsthafte Sorgen machen. Das Personal hätte die Anweisung, vor allem auf Frauen zu achten, da diese Sprengstoff in ihren Brüsten tragen könnten. Gerüchte über diese Form der Bedrohung kursieren allerdings bereits seit Jahren. Aufzuspüren sei der Sprengstoff auf diese Weise kaum. An das Know-how gelangt sein sollen die Terroristen ausgerechnet durch britische Ärzte, die die Technologie in den Mittleren Osten brachten. Auch vor kleinen Kindern schrecken die Terroristen nicht zurück (mehr hier).

Sorge um britische Sicherheitstandards

„Es gibt eine große Angst, dass Al-Kaida mit internen Mechanismen arbeiten könnte, um so durch die Flughafen-Scanner zu kommen“, zitiert das Blatt Terrorismus-Experte Andy Oppenheimer. In der Tat könnte es sich dabei um Sprengstoff in Brustimplantaten handeln. Auch aus Regierungsquellen, so die Daily Mail, sei mittlerweile durchgesickert, dass man Brustimplantate als tatsächliche Bedrohung ansehe. Heathrow und das Transportministerium hätten sich dazu jedoch nicht äußern wollen.

Besorgt über die derzeitigen Sicherheitsstandards zeigt sich derweil eine Labour-Abgeordnete aus Merseyside. Nachdem Behauptungen laut wurden, dass am Liverpool John Lennon Airport bei Sicherheitstests am 7. August sowohl ein Messer als auch zwei Sprengsatzattrappen nicht auffielen, fordert sie nun Antworten. Da sie während der Gepäckdurchleuchtung nicht ins Auge stachen, sei es folglich auch möglich gewesen, sie an Bord eines Flugzeugs zu bringen. Von Seiten des Flughafenmanagements wurden die Vorfälle bisher weder bestätigt noch dementiert. Diese Behauptungen, so Maria Eagle, seien extrem besorgniserregend. Sie werde sich an das Luftfahrtministerium wenden, die ihr entsprechende Antworten zu geben hätten.

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