„Freitag des Zorns“: Muslimbrüder organisieren 38 Großdemonstrationen

Zehntausende Muslimbrüder protestieren in insgesamt drei Städten Ägyptens gegen das Militär-Regime. Im Zuge von Ausschreitungen zwischen Sicherheitskräften und Islamisten wurden am Freitag bisher 25 Menschen getötet und etwa 100 verletzt.

Die ägyptischen Muslimbrüder haben anlässlich des „Freitag des Zorns“ in Kairo, Gizeh und Al-Qalyubiyya insgesamt 38 Großdemonstrationen organisiert.

Ihre Anhänger strömten nach dem Freitagsgebet auf die Straßen und fanden sich zusammen. Zehntausende Islamisten demonstrieren weiterhin gegen das Militär-Regime unter General Abdel Fattah el-Sisi.

Erwartungsgemäß ist es auch zu Zusammenstößen zwischen Muslimbrüdern und Sicherheitskräften gekommen. Bisher wurden 25 Menschen getötet und etwa hundert weitere Personen verletzt, berichtet Al Jazeera.

In den vergangenen zwei Tagen wurden insgesamt 638 Menschen getötet und 4201 verletzt, berichtet BBC.

Am Donnerstag hatten die Muslimbrüder den Dienstsitz des Gouverneurs der Kairoer Provinz Gizeh gestürmt. Anschließend wurde es in Brand gesteckt (mehr hier). Zuvor ernannte die ägyptische Regierung 19 von 25 Provinz-Gouverneuren aus den Reihen der Militärs und der Polizei, berichtet New York Times.

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