Terrorgefahr in Europa: Deutsche Bahn in Alarmbereitschaft

Die islamistische Terrorgruppe Al Kaida plant Anschläge auf Schnellzüge in Europa. Die deutschen Behörden sind alarmiert. Der Hinweis stamme von der NSA. ICE-Trassen und Bahnhöfe werden zusätzlich gesichert. Zivil-Streifen suchen nach Bombensätzen und Saboteuren.

Der US-Geheimdienst NSA hat die Deutsche Bahn darüber informiert, dass das islamistische Terrornetzwerk Al Kaida Anschläge auf Schnellzüge in Deutschland plant. Die NSA habe dazu vor wenigen Wochen bereits ein Telefonat zwischen hochrangigen Al-Kaida Mitgliedern abgehört, berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf Sicherheitskreise. Darin sei intensiv über die Anschlagsserie auf Züge in Europa zentrales Thema gewesen.

Die Deutsche Bahn hat daraufhin die Überwachung von ICE-Trassen und Bahnhöfen verstärkt. ICE-Trassen und Bahnhöfe würden bereits seit mehr als zwei Wochen zusätzlich durch Zivilstreifen bewacht. Das Bundesinnenministerium äußerte sich noch nicht zu dem Bericht.

Verschiedenen Medienberichten zufolge seien Sabotage-Akte an Schienen und Oberleitungen sowie Anschläge mit Sprengsätzen denkbar.

US-Geheimdienste berichten zuletzt häufiger über neue Terrordrohungen. Das US-Konsulat in Mailand (mehr hier) sowie weitere Botschaften der USA im Nahen Osten wurden vor zwei Wochen wegen Bombendrohung evakuiert.

Die NSA ist zuletzt in der Späh-Affäre in die Kritik geraten, da sie die Emaildaten und den Internetverkehr der Menschen auf der ganzen Welt ausspionieren kann. Der Kampf gegen den Terror erfordere aber solche Mittel der Überwachung, sagen hochrangige US-Politiker (mehr hier).

Mehr auf DWN.

Mehr zum Thema:

Terrorgefahr in London Heathrow: Sicherheitsexperten fürchten Sprengstoff in Brustimplantaten
Bombenansc​hlag im Libanon: Al-Qaida bekämpft die Hisbollah
Unterwegs nach Deutschland: Turkish Airlines Maschinen bleiben wegen Bombendrohung am Boden

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.