Trainerkarussell: Wird Fatih Terim neuer Nationaltrainer der Türkei?

Am vergangenen Dienstag wurde der Rücktritt von Abdullah Avcı von seinem Posten als Trainer bei der türkischen Nationalmannschaft bekannt. Seitdem versucht der türkische Verband einen Ersatz zu finden. Hierfür steht an erster Stelle der als Imperator betitelte Fatih Terim.

Doch für viele Fußballfans und vor allem für die Anhänger von Galatasaray stellt sich eine Frage. Wieso drängt der türkische Fußballverband darauf. unbedingt Fatih Terim als Nationaltrainer zu bekommen, obwohl türkische Trainergrößen wie Mustafa Denizli oder Şenol Güneş derzeit ohne Verein sind? Für viele Galatasaray-Fans wird das als ein Versuch gewertet, den Lauf vom amtierenden Meister und Super Cup Sieger zu unterbinden. Deshalb marschierten auch Hunderte von Anhängern des Vereins vor das Trainingsgelände von Galatasaray und machten deutlich, dass sie einen Wechsel des Trainers absolut nicht befürworten.

Grund dafür ist unter anderem auch die negative Stimmung zwischen dem türkischen Fußballverband und Galatasaray. Seit dem Amtsantritt von Verbandschef Yildirim Demirören entstand aufgrund diverser Entscheidungen eine große Meinungsverschiedenheit zwischen beiden Fronten. Antreiber dafür war vor allem die Ausländerregelung, die trotz mehrstimmiger Abstimmung nicht vom türkischen Verband verändert wurde.

Obwohl Galatasaray über die offizielle Vereinsseite eine angeblich schon feststehende Entscheidung dementierte, wurde immer noch keine endgültige Entscheidung bekannt gegeben. Entscheidend soll das Gespräch zwischen Fatih Terim und Vereinspräsident Ünal Aysal sein, welches momentan stattfindet. Danach soll bekannt gegeben werden, wie die Entscheidung von Fatih Terim ausfallen soll.

Mehr zum Thema:

Paukenschlag in der Fußball-Nationalmannschaft: Türkischer Coach Abdullah Avcı schmeißt hin
Transfergerüchte: Manager von Arda Turan dementiert Wechsel-Spekulationen
Aus im FIVB: Türkische Volleyball-Damen scheitern gegen Italien

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.