Fußballer-Verband FIFPro warnt Spieler vor Wechsel in die Türkei

Der internationale Fußballspieler-Verband FIFPro beäugt die türkische Liga mit Argwohn. Denn die Provinzclubs würden sich nicht an Absprachen bei Transferverhandlungen halten. Deshalb empfiehlt der Verband den Spielern nur zu Clubs zu wechseln, die auch regelmäßig bei internationalen Wettbewerben teilnehmen. Dazu gehört neben den Spitzenvereinen Istanbuls auch Trabzonspor.

Die weltweit tätige Vertretung von Profifußballern, FIFPro, rät Spielern von einem Wechsel in die Türkei ab. Auch Griechenland und Zypern sollten die Profis meiden.

Grund seien negative Erfahrungen ausländischer Spieler bei mehreren Provinzclubs in der Türkei. Eine Reihe von Spielern seien von den Vorständen zahlreiche Versprechungen gemacht worden. Die Verträge umfassen Luxushäuser, Spitzenverdienste und bei guter Leistung sogar zusätzliche Prämien. Doch nur wenige Vertragsinhalte werden eingehalten, berichtet die Zeitung Radikal.

Vertrauenswürdig seien lediglich Klubs, die regelmäßig an internationalen Wettbewerben teilnehmen: „Die Vereine, die sich in den europäischen Turnieren messen, haben den Lizenzbestimmungen der UEFA zugestimmt. Das reduziert die Risiken“, zitiert Sport1 den Verband aus einer Mitteilung.

Zu ihnen gehören vor allem Galatasaray, Beşiktaş, Trabzonspor und Fenerbahçe. Die haben sich zum Auftakt der Saison 2013/14 bei Transferabschlüssen um 250 Millionen US-Dollar verschuldet (mehr hier). So ließ sich Fenerbahçe den nigerianischen Top-Stürmer Emmanuel Emenike 30 Millionen US-Dollar kosten.

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