Wegen Ägypten-Krise: Türkei verliert Millionen Dollar für Energieimporte

Die steigenden Ölpreise haben die Türkei bisher 300 Millionen Dollar gekostet, wie die Regierung jetzt bekannt gibt. Schwankungen haben direkte Auswirkungen auf die Türkei, denn diese ist abhängig von den Energieimporten.

Die Abhängigkeit der Türkei von ausländischen Energieimporten zeigt während der Krise in Nahost ihr ganzes Ausmaß. Die aktuellen Öl-Preiserhöhungen bewirken enorme Verluste auf der türkischen Seite. 300 Millionen Dollar soll das die Türkei derzeit gekostet haben, so Energieminister Taner Yıldız, so Hürriyet.

Der Rohölpreis ist von 103 auf 113 Dollar pro Barrel gestiegen. Zudem steigt die Angst, die Syrien-Krise könne nun auch auf die wichtigsten Produzenten übergreifen und zu Engpässen führen. „Unterschätzt nicht Ägypten, weil es weit weg ist“, sagt Yıldız. Die aktuellen Ausgaben von 300 Millionen Dollar seien allein auf die Vorfälle in Ägypten zurückzuführen. Syrien berge nun ein weiteres Unruhepotenzial.

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