Wahl 2013: Das Thema ethnische Gruppen fand bei den Parteien nicht statt

Die Politiker der Volksparteien haben ihren potentiellen Wählern mit Migrationshintergrund auch diesmal viele Versprechungen gemacht. Insbesondere die SPD verspricht der deutsch-türkischen Gruppe Gleichbehandlung auf allen Ebenen.

Am Sonntag finden in Deutschland die Wahlen zum 18. Deutschen Bundestag statt. In gewohnter Manier versuchen die führenden Köpfe der SPD, der CDU und der Grünen im Vorfeld der Wahl, einige Migranten-Stimmen zu mobilisieren.

Insbesondere der deutsch-türkischen Bevölkerungsgruppe werden von Sozialdemokraten und den Grünen große Versprechen gemacht. Da ist die Rede von der Abschaffung der Optionspflicht, der Einführung des Kommunalwahlrechts für Nicht-EU Ausländer und der Gleichbehandlung von Migrantenkindern im Bildungssystem.

In Berlin hatte sich der SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück dazu mit dem Bundesvorstand der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD) getroffen. Steinbrück „betonte die Notwendigkeit gestärkter Teilhabemöglichkeiten von Menschen mit Migrationsgeschichte in der Bundesrepublik“, heißt es in einer Mitteilung der TGD. Kolat sagte, dass 700.000 der Deutsch-Türken wahlberechtigt seien.

Er werde sich dafür einsetzen, dass die Menschen von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen. Doch Wahlvorschläge werde er nicht machen.

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