Konkurrenz für NSA: Bürger überwachen Obama

Durch die Webseite whereisobama.at soll der US-Prasident nun am eigenen Leib erfahren, wie es ist, überwacht zu werden. Als direkte Reaktion auf den NSA-Skandal will das Projekt für das Thema der universellen Datenkontrolle sensibilisieren.

Ob im Garten des Weißen Hauses, unterwegs mit Vizepräsident Joe Biden oder im Ausland – wer weiß, wo sich US-Präsident Barack Obama aufhält, kann das auf der Webseite whereisobama.at eingeben. Unter den Einträgen wird ein Mittelwert berechnet und die ungefähre Lage ermittelt. Obama kann durch die NSA längst jeden Bürger überwachen, jetzt wird das Prinzip auf ihn angewendet.

Doch durch die Webseite soll nicht etwa Rache an Obama geübt werden. Ziel ist, auf das Thema Datenschutz und Überwachung insgesamt aufmerksam zu machen, berichtet die Rheinische Post. Zudem sollen die Nutzer darüber nachdenken, wie viel Privatsphäre sie bereit wären aufzugeben, um sicherer zu leben.

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