Raketenabschuss: Israel testet im Mittelmeer

Die israelische Regierung bestätigte das Manöver, bei dem zwei Raketen in Richtung des östlichen Mittelmeeres abgefeuert wurden. Das russische Radar-System entdeckte die beiden Geschosse. Das Pentagon wurde nicht über das Manöver informiert.

Israel hat am Dienstagvormittag sein Raketenabwehr-System getestet. Das israelische Verteidigungsministerium sagte, es werde zu einem späteren Zeitpunkt mehr Details veröffentlichen. Die Tests wurden nicht angekündigt.

Das legt die Vermutung nahe, dass es sich bei dem Abschuss der Raketen an ein Zeichen in Richtung Iran gehandelt haben könnte, berichtet Bloomberg. Präsident Netanjahu sagte am Sonntag „unsere Feinde haben einen guten Grund, nicht unsere Stärke und Schlagkraft zu testen”.

Das russische Überwachungssystem spürte den Abschuss zweier Raketen im Nahen Osten auf. Der Flugbahn zufolge seien die Raketen in die Richtung des östlichen Mittelmeers abgefeuert worden. Das berichtete der russische Verteidigungsminister Sergei Shoigu Präsident Putin, heißt es einem Bericht des russischen Staatsfernsehens RIA zufolge.

Die Raketen fielen ins Wasser, berichtet RIA und beruft sich dabei auf eine anonyme Quelle in Damaskus. Eine offizielle Stellungnahme des russischen Verteidigungsministeriums gibt es bislang nicht.

Der Raketenabschuss wurde am Dienstagvormittag um 10:16 Uhr Moskauer Zeit aufgezeichnet.

Französischen Militärkreisen ist ein Abschuss nicht bekannt, berichtet Bloomberg. Israel, Großbritannien und die russische Botschaft in Damaskus hätten ebenfalls keine Informationen zu dem Vorfall.

Bloomberg berichtet, dass niemand im Pentagon niemand das Telefon abhob, als die Nachrichtenagentur Informationen wollte.

Später meldete sich jemand, doch die Auskunft war dürr.

„Ich habe nichts, was diese Berichte bestätigen könnte“, sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums.

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