Dem WM-Wunder ein Stück näher: Türkei siegt gegen Rumänien

Aufatmen in den Reihen der türkischen Nationalmannschaft. Das Team um Trainer Fatih Terim hat sich am Dienstagabend mit 2:0 gegen Rumänien behauptet. Für den Kader stand in Bukarest alles auf dem Spiel. Nur mit einem Sieg wäre es noch möglich gewesen, sich für einen der WM-Relegationsplätze zu qualifizieren.

Die Türkei muss ihre Fußball-Weltmeisterschafts-Träume noch nicht ad acta legen. Im alles entscheidenden Spiel gegen die direkten Konkurrenten aus Rumänien behielt die Mannschaft von Coach Fatih Terim die Nerven. Nach einem 5:0 gegen Andorra gelang nun ein 2:0 in Bukarest.

Bereits in der 22. Minute eröffnete Burak Yılmaz nach einer Ecke von Caner Erkin den Torreigen. Danach gestaltete sich das Spiel zäh. Die Türden drohten immer mehr, in der Abwehr nachzulassen. Dann, in den letzten Minuten der Nachspielzeit, gelang Mevlüt Erdinç der erleichternde zweite Treffer. Deutlich war die durch den neuen Trainer erwachte Motivation zu spüren (mehr hier).

Mit diesem Ergebnis schiebt sich die Türkei auf Rang drei innerhalb der Gruppe D der WM-Qualifikationsgruppe. Die Mannschaft hat nun 13 Punkte und liegt mit Rumänien gleich auf. Position zwei nimmt derzeit Ungarn ein. Nach einem 5:1 über Estland und einer 0:3 Niederlage gegen Rumänien kommt das Team auf insgesamt 14 Zähler. Angeführt wird die Gruppe von den Niederlanden. Mit einem 2:0 gegen Andorra wurde die Mannschaft die erste europäische Nation, die sich für die WM 2014 qualifiziert hat.

Doch Fatih Terim ist kein Allheilmittel (mehr hier). Nach wie vor ist der Weg nach Brasilien für die türkische Mannschaft alles andere als frei geräumt. Am 11. Oktober geht es für die Truppe gen Estland. Vier Tage später muss die Elf gegen Holland ran. Ungarn muss derweil noch Partien gegen die Niederlande und Andorra bestreiten. Relativ einfaches Spiel haben unterdessen die Rumänen. Für sie geht die Reise nun nach Andorra, bevor sie in der Heimat schließlich Estland begrüßen.

Fatih Terim auf der Pressekonferenz im Anschluss an das Rumänien-Spiel:

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