Sprengstoff-Transporter explodiert an türkisch-syrischer Grenze

Auf der syrischen Seite des Grenzübergangs zur Türkei ist ein Transporter mit Sprengstoff explodiert. Zehn Menschen sollen getötet dabei getötet worden sei. Die Zahl der Verletzten liege bei 20.

Am größten Grenzübergang zwischen Syrien und der Türkei soll ein mit Sprengstoff beladener Transporter explodiert sein. Der Transporter ist auf der syrischen Seite des Grenzüberganges namens Bab al-Hawa bei der Stadt Reyhanli explodiert. Mindestens sieben Menschen sollen ums Leben gekommen sein.

Türkische Medien sprechen von sieben Toten und 20 Verletzten. Syrische Oppositionsaktivisten berichten dagegen von zehn Verletzten, die infolge der Explosion ins Krankenhaus gebracht worden seien, so der Radiosender Stimme Russlands. Die syrische Seite des Übergangs wird seit Juni 2012 von Rebellengruppen kontrolliert. Darunter sollen sich auch Kämpfer der islamistischen Rebellengruppen befinden, so das Wall Street Journal. Die gemäßigteren Kämpfer der Freien Syrischen Armee (FSA) kämpfen mittlerweile an zwei Fronten – gegen Assad und die Islamisten.

Erst im Juni diesen Jahres wurden 400 Kilo Sprengstoff von der FSA auf der syrischen Seite des Grenzüberganges sichergestellt. Warum mit Sprengstoff beladene Transporter so einfach die türkische Seite des Grenzübergangs passieren können, bleibt unklar.

Die vor dem Syrien-Krieg wichtigste Handelsroute zwischen der südtürkischen Stadt Antakya und der syrischen Wirtschaftsmetropole Aleppo führt über diesen Grenzübergang.

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