Mietpreise: Die teuersten Immobilien der Welt befinden sich in Istanbul

Istanbul boomt und das wirkt sich auf die Quadratmeter-Preise in den Geschäftsvierteln wieder. Die Abdi İpekçi Straße ist im Aufwind. So muss ein potentieller Käufer für eine Fläche von hundert Quadratmeter monatlich insgesamt 35.000 US-Dollar zahlen.

Istanbuler Mietobjekte gehören weltweit zu den teuersten Immobilien. Insbesondere die Objekte in der Einkaufsstraße Abdi İpekçi im Stadtviertel Nişantaşı sind für Kleinhändler nahezu unerschwinglich.

So liegt der Mietpreis für ein Objekt in Größe von hundert Quadratmeter bei 35.000 US-Dollar. Das verwundert nicht. Denn die Abdi İpekçi Straße ist im Aufwind. In den vergangenen Jahren haben zahlreiche weltbekannte Marken neue Geschäfte eröffnet. Der durchschnittliche Quadratmeter-Preis liegt zwischen 200 bis 350 US-Dollar, berichtet das Wirtschaftsportal patronlardunyasi.com.

Auch die Bagdad Straße in Istanbul hat hohe Mietpreise vorzuweisen. Die globale Immobilien-Dienstleistungsgesellschaft Cashman & Wakefield berichtet, dass auf der asiatischen Seite ein Quadratmeter-Preis in höhe von 170 Euro Miete pro Monat verlangt werde.

Doch die höchsten Mieten der Welt lassen sich in der 5th Avenue in New York vorfinden. Ein Quadratmeter kostet dort durchschnittlich 1355 Euro.

Großinvestoren halten sich hingegen vom türkischen Immobilienmarkt fern. Denn ausländischen Investoren kommt es vor allem auf sichere Mieteinnahmen an.

Es findet ein harter Wettbewerb unter den Einkaufszentren statt. 24 Einkaufszentren seien in den vergangenen zwei Jahren in der Türkei geschlossen worden.

Zudem sind große Teile der Türkei ohnehin überbebaut, zitiert so der Chef des Immobilienunternehmens Kuzeybatı, Murat Ergin. Allerdings haben in den vergangenen Jahren eine Reihe von Privatpersonen Häuser und weitere Immobilien in der Türkei erworben (mehr hier).

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