Türkei: Japaner investiere​n hunderte Millionen

Die Menschen in der türkischen Provinz Çankırı können sich freuen. Das japanische Unternehmen Sumitomo Rubber İndustries möchte im Rahmen eines Joint Ventures millionenschwere Investitionen tätigen. Eine Produktionsstätte soll erbaut werden. Die werde 2000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Der japanische Reifen- und Gummiwarenhersteller Sumitomo Rubber İndustries möchte in der türkischen Provinz Çankırı eine Produktionsstätte aufbauen. Sie soll 2015 in Betrieb gehen. Ihr türkischer Kooperationspartner wird die Abdülkadir Özcan Otomotiv Lastik AŞ sein.

Das Investitionsvolumen soll 516 Millionen US-Dollar betragen. Insgesamt 2000 Arbeitsplätze sollen geschaffen werden.

„Diese Investition wird die Landflucht umkehren. Denn es werden neue Zukunftsperspektiven geschaffen“, zitiert die Hürriyet den AKP-Abgeordneten aus Çankırı, Hüseyin Filiz.

Doch in der Vergangenheit gab es in der Türkei auch Beschwerden seitens türkischer Arbeitnehmer in japanischen Unternehmen. Ein türkischer Mitarbeiter klagte vergangenes Jahr gegen Toyota und erhielt eine Entschädigungszahlung in Höhe von 150.000 Lira.

Er habe aufgrund seiner Arbeit gesundheitliche Probleme bekommen. So habe er vor allem das Gefühl in seinen Fingern verloren. Toyota soll sich an die türkische Regierung gewandt und mit einem Produktions-Stopp gedroht haben (mehr hier). Dazu kam es jedoch nicht. Die Geschäftsführung von Toyota sagte, dass die gesundheitlichen Standards und der Arbeitsschutz in ihren türkischen Werken über den internationalen Richtlinien liegen.

Zudem seien jegliche Berichte über einen möglichen Produktions-Stopp in der Türkei unwahr.

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