Cem Özdemir verpasst Direktmandat

Cem Özdemir zieht in den Bundestag ein. Doch ein Direktmandat konnte er nicht ergattern, sondern darf über die Landesliste nach Berlin. Das schlechte Abschneiden bei den Wahlen, habe seine Partei bei sich selbst zu suchen. Es dürfe nichts beschönigt werden.

Der Grünen-Politiker Cem Özdemir hat das Direktmandat im Wahlkreis Stuttgart I verpasst. Er unterlag dem wiedergewählten CDU-Abgeordneten Stefan Kaufmann.

Doch Özdemir wird über die Landesliste in den Bundestag einziehen. Sogar Parteifreunde sahen seine Kandidatur für das Direktmandat kritisch. Denn mit Kaufmann hatte er einen ernstzunehmenden und populären Gegner.

„Es war ziemlich hochgegriffen, das Direktmandat anzustreben“, zitiert die Stuttgarter Zeitung den Grünen-Verkehrsminister des Landes Baden-Württemberg, Winfried Hermann.

Özdemir sagte, dass die Grünen die Ursachen für die Niederlage bei sich suchen müssten. „Da darf man nichts beschönigen. Das ist nicht das Ergebnis, was möglich gewesen wäre“, so Özdemir.

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