„The Muslims Are Coming!“: US-Doku kämpft mit Humor gegen Islamophobie

In den USA startet ein neuer Dokumentarfilm, der sich mit den Muslimen und dem Islam in den USA beschäftigt. Dabei geht es vor allem um die vorherrschenden Vorurteile gegen Muslime.

In den USA ist eine Comedy-Doku angelaufen, die sich mit den Themen Islam und Islamophobie beschäftigt. Die Doku wurde produziert von Negin Farsad und Dean Obeidallah. Sie reisen mit weiteren Comedians durch die USA und begegnen anti-islamisch gesinnten Menschen, mit denen sie Gespräche führen. In jeder bereisten Stadt führen sie Stand-Up-Shows durch, um der anti-islamischen Hysterie zu begegnen.

In den USA hatte es 2012 schon einmal eine Reality-Show gegeben, die auf die Situation der US-Muslime und die Islamophobie eingeht. Sie nannte sich „All American Muslim“ und wurde nach der ersten Staffel abgesetzt. Der US-Einzelhandelsriese Lowe zog seine Werbung aus der Reality-Show zurück (mehr hier). „All American Muslim“ drehte sich um fünf arabisch-amerikanische Familien in Amerika.

Im Rahmen einer Email-Kampagne hatte die konservative Florida Family Association den US-Einzelhandelskonzern Lowe’s  zum Einbrechen gebracht. Die Vereinigung ist der Meinung, dass die jeden Sonntagabend vom “The Learning Channel” ausgestrahlte Sendung „All-American Muslim“ Propaganda verbreite, die die wahre Gefahr des Islams für die Freiheiten und traditionelle Werte der Amerikaner verbergen würde (mehr hier).

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