USA: Schüsse vor dem US-Kongress in Washington

Vor dem Sitz von Senat und Repräsentantenhaus, dem Kapitol in Washington, sind Schüsse abgefeuert worden. Eine Frau hatte versucht, mit dem Auto das Tor zum Weißen Haus zu rammen, Sie soll auf der Flucht erschossen worden sein. In ihrem Auto soll sich ein Kind befunden haben.

In Washington sind am Donnerstag vor dem Kapitol, dem Sitz von Senat und Repräsentantenhaus, Schüsse abgefeuert worden. Das Gebäude selbst wurde abgeriegelt. Die Polizei ist vor Ort.

Eine Frau hatte versucht, mit ihrem Auto das Tor des Weißen Haus zu rammen. Danach flüchtete sie in Richtung Kapitol. Sie soll aus dem Auto gestiegen sein. Die Washington Post berichtet, dass alle Schüsse von der Polizei abgegeben worden sein sollen. Es sollen bis 10 bis 15 Schüsse gefallen sein. Die Frau soll dabei erschossen worden sein, berichteten übereinstimmend Reuters und NBC. In ihrem Auto soll ein Kind gefunden worden sein, dass unverletzt geborgen worden sein soll. Eine offizielle Bestätigung liegt noch nicht vor. Die New York Times berichtet, dass das Weiße Haus bestätigt habe, dass die Frau erschossen wurde.

Ein Polizist wurde verletzt, als ein Auto bei der Verfolgungsjagd einen Unfall hatte.

Die Washingtoner Polizei warnte die Menschen im Kapitol über Bildschirme und riet ihnen, sich einzuschließen:

„Es wurde von Schüssen berichtet, deshalb sollen die Mitarbeiter in allen Senats-Büros sich sofort verschanzen. Schließen und verriegeln Sie die Türen und halten Sie sich von den äußeren Türe und Fenstern fern. (…)“

Straßen wie die Second Street, die Maryland Avenue sowie Constitution Avenue NE wurden von der Polizei vorübergehend gesperrt.

Zur Zeit wurden die Sicherheits-Vorkehrungen wieder gelockert. Touristen dürfen das Gelände des Kapitols wieder betreten.

Die Polizei teilte mit, dass es sich vermutlich um keinen Terror-Akt gehandelt haben soll.

Erst kürzlich war es nur wenige Kilometer entfernt zu einer Schießerei mit mehreren Toten auf einem Marine-Gelände gekommen

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