Syrien: UN-Waffeninspekteure untersuchen drei C-Waffen-Anlagen

Die internationalen Waffeninspekteure in Syrien haben die ersten Chemiewaffen-Anlagen untersucht. Zu Komplikationen soll es nicht gekommen sein. Im Land befinden sich noch 17 weitere Anlagen. Doch der weitere Verlauf wird offenbar nicht so reibungslos verlaufen. Denn mehrere jener Anlagen befinden sich auf dem Territorium der Rebellen oder in Kampfgebieten.

Die 33 Waffeninspekteure der Vereinten Nationen und der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) haben in Syrien bisher drei C-Waffen-Anlagen untersucht. Alle drei Anlagen sollen sich in den von der Assad-Regierung kontrollierten Gebieten befinden.

Auf Schwierigkeiten während ihrer Arbeit seien sie Inspekteure nicht gestoßen. Es sollen sich 17 weitere Anlagen im Land befinden, berichtet AP.

Doch der Sprecher des russischen Außenministeriums, Alexander Lukaschewitsch, sagte am Donnerstag, dass der Auftrag der Waffeninspekteure nicht reibungslos verlaufen werde.

„Wir hegen keine Illusionen in Bezug auf diese Aufgabe, insbesondere angesichts des festgesetzten Zeitrahmens“, zitiert ihn RIA Novosti. Zum einen laufe der Krieg in Syrien weiter und zum anderen liegen einige C-Waffen-Depots in den Kampfgebieten, so Lukaschewitsch.

Am Donnerstag sollen bei Gefechten insgesamt 35 Zivilisten ums Leben gekommen sein. Hinzu kommen 39 getötete Rebellen, ein Kämpfer der al-Nusra Fron, 37 syrische Soldaten und neun ausländische Söldner, berichtet die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

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