Chemiewaffen-Inspekteure erhalten Friedens-Nobelpreis

Die Waffeninspekteure der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen sind die diesjährigen Gewinner des Friedens-Nobelpreises. Die Organisation ist für die Zerstörung von Chemiewaffen ihrer Mitgliedsstaaten zuständig.

Die Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) hat den diesjährigen Friedens-Nobelpreis erhalten.

Die Organisation habe sich intensiv für die Zerstörung von C-Waffen eingesetzt, schreibt das Nobelpreis-Komitee in einer Mitteilung.

Die OPCW wurde 1997 gegründet und hat ihren Hauptsitz in Den Haag. Sie ist für die Umsetzung der UN-Chemiewaffenkonvention verantwortlich. Doch sie ist keine Organisation der UN. Sie führt die Vernichtung der Chemiewaffenbestände der Vertragsstaaten durch.

Seit 1997 wurden mehr als 5000 Inspektionen in 86 Staaten abgeschlossen. Dabei seien etwa 58.000 Tonnen chemischer Kampfstoffe vernichtet worden, berichtet tagesschau.de.

Aktuell befinden sich die OPCW-Inspekteure in Syrien. Sie sollen die Vernichtung von C-Waffen in insgesamt 20 Anlagen kontrollieren (mehr hier).

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