Lästerattacke von Vanilla Ice: Er hat Spaß an Justin Biebers Niedergang

Erst ein guter Rat und dann ein Tritt hinterher: Gleich zwei Mal binnen weniger Wochen beschäftigt sich Kult-Rapper Vanilla Ice mit seinem jungen Kollegen Justin Bieber. Nachdem er zunächst in Miley Cyrus' Appell einstimmte und den Sänger zur Verantwortung mahnte, hört sich das jetzt ganz anders an. Er habe sogar Spaß, den Niedergang des 19-Jährigen zu beobachten.

Die Schwelle vom Teenager zum Erwachsenen ist nicht leicht. Wer dann noch die Bürde mit sich herumträgt, ein internationaler Superstar zu sein, der hat gleich doppelt schwer zu kämpfen. Justin Bieber macht gerade das durch, was vor ihm bereits unzählige junge Männer durchlebt haben: Sie toben sich aus. Nicht selten ohne Rücksicht auf Verluste. Im Angesicht der Paparazzos, seines Bekanntheitsgrades und natürlich seines prall gefüllten Bankkontos erscheint dieses Verhalten jedoch in einem ganz anderen Licht. Viele blicken sorgenvoll auf den 19-Jährigen. Nicht so Kult-Rapper Vanilla Ice alias Robert Matthew Van Winkle.

Der 45-jährige Rapper, der 1990 mit seinem Song „Ice Ice Baby“ zum international gefeierten Superstar wurde, schaut derzeit geradezu amüsiert auf den Niedergang des Kanadiers. Seine Zukunftsprognose für den Ex von Selena Gomez fällt düster aus. Justin wäre eine verlorene Seele, sobald sein jugendlicher Ruhm verflossen wäre.

„Ich bin mir sicher, in seinem Innern mag er das Ganze hier gar nicht“, zitiert das Magazin Metro den einstigen Lover von US-Megastar Madonna. Dennoch ist es „sehr unterhaltsam, es zu beobachten“. Wer habe nicht Lust darauf, der Selbstzerstörung eines Stars, dem Pinkeln auf andere oder was auch immer er tue, zuzusehen (mehr hier)?

In seinen Augen ist Biebers derzeitiger Ruhm mit einer Schneekugel vergleichbar. Sobald sich alles gelegt habe, werde er wieder aufgeschüttelt. Er versuche seinen Weg zu finden, so der Musiker in seiner neuen TV-Show „Vanilla Ice Goes Amish“. Und er spricht aus Erfahrung: Letztendlich werde Justin wahrscheinlich in seine Fußstapfen treten und sein Erwachsenwerden inmitten mieser Schlagzeilen über Drogen und sich abwendende Fans erleben. „Die Leute nehmen ihn einfach nicht ernst.“ Er wolle nur nicht, dass sie denken, sie hätten es mit einem zweiten Vanilla Ice zu tun.

So wie kürzlich etwa Miley Cyrus:

Als Reaktion auf die Ansage der jungen Sängerin hatte sich Vanilla Ice schon einmal zum Thema Justin Bieber geäußert. Ende September hörte sich die ganze Sache aber noch etwas anders an: Miley (mehr hier) zeigte sich in einem Interview mit dem Musikmagazin „Rolling Stone“ voller Sorge um den 19-Jährigen. Schließlich könnte er zum zweiten Vanilla Ice werden. Letzterer gab der ebenfalls skandalumwitterten Dame Recht. Justin solle endlich Verantwortung für sein Leben übernehmen.

Die beiden sind aber nicht die einzigen, die sich Gedanken um den Kollegen machen. Schon im Frühjahr meldeten sich die Backstreet Boys. Howie Dorough Mitglied der Band und inzwischen selbst zweifacher Vater machte sich gemeinsam mit seinen Bandkollegen Sorgen um Justin. „Wir würden versuchen, ihm einen guten Rat mit auf den Weg zu geben. Ob er diesen annimmt oder nicht, ist noch einmal eine ganz andere Sache, denn jeder muss seinen eigenen Weg gehen“, zitierte der Blogger Perez Hilton im April den Sänger. Am besten mache er nun ein paar Fotoaufnahmen, auf denen er ein T-Shirt trage, so dass er sich in 20 Jahren nicht darüber ärgern müsse, nur oben ohne abgelichtet worden zu sein. Auch zu seinen Nachbarn, fährt Howie fort, solle er doch künftig etwas netter sein (mehr hier).

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