WM-Quali: Die Türkei will mit einem Sieg gegen die Niederlande die Relegation erreichen

Vor ein paar Monaten war es unvorstellbar, dass die türkische Nationalmannschaft überhaupt noch eine Chance auf die Relegationsplätze hat. Doch seit Coach Fatih Terim am Zug ist, steht die Türkei kurz davor das Wunder zu vollbringen. Das wichtige Spiel wird an diesem Dienstag, um 20 Uhr, vom portugiesischen Schiedsrichter Olegario Benquerença angepfiffen.

Nur noch ein Sieg ist die Türkei von den Relegationsplätzen entfernt. Doch dieser Sieg muss gegen die stärkste Mannschaft der Qualifikationsrunde her. An diesem Dienstagabend empfängt die türkische Nationalmannschaft im Şükrü Saracoğlu Stadion die Niederlande und spielt vor ausverkauftem Publikum um die notwendigen drei Punkte.

Obwohl die niederländische Nationalmannschaft schon Platz 1 in der Gruppe sicher in der Tasche hat, werden sie trotzdem auf Sieg spielen, um ihren Rang in der Weltrangliste zu verbessern. Denn zurzeit steht das Team von Louis Van Gaal auf Platz 9 der Weltrangliste. Mit einem Sieg könnten die Niederländer ein bis zwei Ränge nach oben rutschen und somit im Topf 1 bei der Gruppenauslosung der WM 2014 teilnehmen.

Allerdings könnte selbst ein Sieg für die Türkei nicht reichen. Vor dem letzten Spiel der Gruppe hat die Türkei einen Tordifferenzvorsprung von vier Toren auf Rumänien. Sollten also die Rumänen gegen Estland so hoch gewinnen, dass sie mit der Tordifferenz an der Türkei vorbeiziehen, wäre selbst ein Sieg für die Türkei unzureichend. Doch erst müssen überhaupt die drei Punkte gegen die Niederlande geholt werden. Dafür setzt Trainer Fatih Terim wieder auf die selbe Formation wie in den Spielen zu vor. Nur für den gesperrten Caner Erkin wird dieses Mal Hasan Ali Kaldırım antreten.

Bei den Gegnern werden ebenfalls zwei bekannte Gesichter auf dem Platz stehen. Mit Dirk Kuyt und Wesley Sneijder werden zwei Spieler für die Niederlande spielen, die ihr Geld in der türkischen Liga verdienen. Vor allem für Dirk Kuyt wird es ein einmaliges Spiel werden, da dieser normalerweise im Şükrü Saracoğlu Stadion heimisch ist und dieses Mal als Gegner auf dem Platz steht.

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