Panik am Atatürk Flughafen: Mann wird vor dem Gebäude erschossen

In der Nacht zum Dienstag ist es auf dem Istanbuler Atatürk Flughafen zu einem dramatischen Zwischenfall gekommen. Vor dem Terminal für Inlandsflüge ist ein Mann erschossen worden. Unter den Fluggästen brach Panik aus.

Um kurz nach Mitternacht wurde ein 30-jähriger Mann vor dem Inlandsterminal des Istanbuler Atatürk Flughafens erschossen. Bei dem Täter soll es sich um einen 19-Jährigen handeln. Sein Opfer verstarb noch am Flughafengebäude. Auch ein Unbeteiligter wurde im Kugelhagel verletzt. Er wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Mittlerweile soll es ihm schon wieder besser gehen.

Wie das Portal Worldbulletin berichtet, löste der Zwischenfall Panik unter den anwesenden Passagieren aus. Die Polizei konnte den Täter noch am Tatort stellen und nahm ihn fest. Eine Untersuchung wurde bereits eingeleitet. Bisher ist nichts über die Hintergründe bekannt.

Der Hürriyet zufolge soll das Opfer aus der südöstlichen Provinz Diyarbakir stammen. Zwischen den beiden Männern soll es zuvor zu einem Streit gekommen sein. Laut Augenzeugen sei das Opfer gerade aus der Maschine aus Diyarbakır gestiegen. Direkt vor dem Terminalgebäude sei der Disput dann auch schon losgegangen. Schnell sei die Situation eskaliert und in einen Kampf zwischen den beiden Männern ausgeartet.

Als der Täter seine Pistole zog, soll der 30-Jährige noch versucht haben, in Richtung Parkplatz zu laufen. Eine Kugel habe ihn dann aber in den Bauch getroffen. Als er dann stürzte, habe ihn der Täter schließlich mit einem Schuss in den Kopf getötet.

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