Kadir Özcan ist tot: Türkische Fußballwelt trauert um einstigen Trabzonspor-Spieler

Der türkische Trainer und einstige Trabzonspor-Spieler Kadir Özcan ist verstorben. Er erlag bereits am Dienstag einem Herzinfarkt. Özcan wurde nur 61 Jahre alt.

Die türkische Fußballwelt trauert um Kadir Özcan. Nach einem Training mit der Mannschaft von 1461 Trabzon, die er erst zur Saison 2013/14 übernommen hatte, erlitt er einen Herzinfarkt. Der einstige Sportler überlebte die Attacke am vergangenen Dienstag nicht.

Seine Angehörigen hätten ihn noch ins Krankenhaus bringen können, berichtet die türkische Zeitung Hürriyet. Im staatlichen Krankenhaus Haçkalı Baba sei er sofort auf die Intensivstation gekommen. Doch trotz stundenlanger Bemühungen sei es den Ärzten nicht gelungen, sein Leben zu retten. Der Herzinfarkt soll völlig unvermittelt geschehen sein. Nach Angaben seines Kollegen Ayhan Alemderoğlu  habe es keine entsprechende Vorgeschichte gegeben.

Bedeutendster Spieler der Klubgeschichte

Unmmittelbar nachdem sie die furchtbare Nachricht gehört hatten, waren Trabzonspor-Vizepräsident İbrahim Hacıosmanoğlu und Coach Mustafa Akçay ins Krankenhaus geeilt.

Özcan war Teil des Kaders von Trabzonspor, der in den 70er Jahren in die Premier League aufgestiegen war. Als erstes anatolisches Team gewannen sie die türkische Meisterschaft und schlugen die großen Drei aus Istanbul:  Beşiktaş, Galatasaray und Fenerbahçe. Özcan gilt viele Fans als einer der bedeutendsten Spieler der Klubgeschichte.

Später wechselte Özcan zu Zonguldakspor, auch bei Galatasaray blieb er eine Saison. Im Anschluss daran startete er seine Karriere als Trainer.

Mehr zum Thema:

Trauer in der Fußballwelt: Trainer Bruno Metsu stirbt mit 59 Jahren
Metin Kurt: Türkischer Fußball-Pionier stirbt mit 64
Nach dem Tod von Ediz Bahtiyaroğlu: Wird die Gesundheit türkischer Sportler zu lax überwacht?

Kommentare

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare zu diesem Artikel.

Bitte verwenden Sie dazu unsere Facebook-Seite - hier.