Galatasaray: Fatih Terim spricht über seine Trennung und Ungereimtheiten mit Ünal Aysal

Nachdem viele Vorstandsmitglieder von Galatasaray und Vereinspräsident Ünal Aysal sich nach dem Abgang von Fatih Terim den Fragen der Öffentlichkeit stellten, gab nun Fatih Terim höchstpersönlich eine Presskonferenz, in der er seine Sicht der Trennung darlegte.

Für viele war es eine Überraschung als am Mittwoch verkündet wurde, dass Fatih Terim an diesem Donnerstag eine Pressekonferenz geben werde. Denn eigentlich wollte der ehemalige Trainer von Galatasaray nicht über die Trennung sprechen. Doch während der Imperator über seinen Abgang schwieg, versäumten es die Vorstandsmitglieder und auch der Vereinspräsident es nicht in den Medien den Trainer und seinen Abgang zu thematisieren. In der heutigen Pressekonferenz gab Fatih Terim auch bekannt, dass die Äußerungen des Vereinspräsidenten und der Vorstandsmitglieder für ihn der Auslöser waren, die Pressekonferenz zu veranstalten.

Eingangs sprach Fatih Terim ganz offen über seine Beweggründe für diesen Termin mit den Journalisten. Er wollte dem Verein nicht schaden, jedoch ließen ihn die falschen Äußerungen des Vereinspräsidenten keine andere Wahl. Er machte deutlich, dass er den Verantwortlichen im Verein bezüglich der Dinge, die sie ihm angetan haben, nicht verzeihen werde. Dabei zählte Fatih Terim mehrere Punkte auf, welche er dem Verein zu Liebe immer akzeptiert und nicht zum Problem gemacht habe.

In den Medien wird als ausschlaggebender Grund für die Trennung die Verhandlungen seitens Fatih Terims mit dem türkischen Verband angegeben, doch auch zu diesem Thema erklärte Terim seine Sicht der Dinge. Er habe keinerlei Verhandlungen ohne Erlaubnis des Vereinspräsidenten geführt und ausgerechnet Ünal Aysal soll es auch gewesen sein, der ihm die Erlaubnis für den Posten als Nationaltrainer erteilt haben soll.

Generell sprach Fatih Terim davon, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis seiner Amtszeit seitens des Vorstands und Vereinspräsidenten ein Ende gesetzt werde. Man hätte nur auf den richtigen Augenblick gewartet, um sich vom Trainer trennen zu können. Man merkte, wie schwer es Fatih Terim fiel seine Emotionen im Griff zu halten. Doch er betonte immer wieder, dass es hierbei weder um sein Recht, noch um das Recht des Vereinspräsidenten ginge, sondern lediglich um den Erfolg und das Recht von Galatasaray.

Er wies mehrmals daraufhin, dass hinter seinem Rücken mehrfach mit Spielern über Spielprämien und andere Themen geredet wurde und er diese Sachen immer erst im Nachhinein erfuhr. Des Weiteren kritisierte Fatih Terim den Vorstand, während seiner Amtszeit mit anderen Trainern in Verhandlungen getreten zu sein. Die in Kontakt getretenen Trainer sollen Fatih Terim höchstpersönlich darüber informiert haben, doch Namen wollte Fatih Terim nicht nennen. Auf die Frage ob er nach seiner dritten Amtszeit jemals wieder als Trainer zurückkommen wird, antwortete er: „Wer weiß?“.

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