Debakel der Rüstungs-Industrie: Russlands Super-Rakete ist untauglich

Moskau hatte viel Hoffnung in die Bulawa-Rakete gesetzt. Doch im September erlebte die Super-Rakete einen Fehlstart. Nun müssen alle Raketen noch einmal nachkontrolliert werden. Seit 2004 sind etwa ein Drittel der Testflüge missglückt.

Offenbar ist die russische Bulawa-Rakete weitgehend untauglich. Die U-Boot gestützte Interkontinental-Rakete hatte im September einen erneuten Testflug nicht bestanden.

Doch Russlands Verteidigungsminister Sergei Shoigu möchte weitere fünf Testflüge durchführen lassen. Erst dann werde sich herausstellen, ob die russische Super-Rakete auch wirklich einsatzfähig ist, berichtet die Jamestown Foundation.

Seit 2004 sind etwa ein Drittel der Testflüge missglückt, berichtet RIA Novosti. Das lässt auch Zweifel an den Fähigkeiten des Maschinenbau-Unternehmens Votkinsk aufkommen. Denn die Firma hat die Rakete produziert. Die Bulawa-Rakete gilt als die Hauptwaffe der neuen Atom-U-Boot-Klasse Borej. Bos 2020 sollen insgesamt acht Borej gebaut werden, so RIA Novosti.

Wladimir Putin sagte 2008, dass die Bulawa-Rakete eine Schlüsselrolle in Russlands Atom-Strategie spielen werde. Die Rakete kann zehn Atomsprengköpfe tragen und hat eine Reichweite von 8000 Kilometern.

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