Süper Lig: Galatasaray will nach 14 Jahren wieder im Şükrü Saracoğlu Stadion gewinnen

Am 11. Spieltag der türkischen Süper Lig kommt es heute Abend zum heiß ersehnten Derby zwischen Fenerbahçe und dem amtierenden türkischen Meister Galatasaray. Das um 18 Uhr beginnende Spiel wird von Bülent Yıldırım gepfiffen.

Beide Seiten gehen mit viel Motivation in das Spiel. Hinzu kommt noch die momentane Ausgangslage für beide Mannschaften.

Während Fenerbahçe mit einem Sieg den Punkteabstand zum Erzrivalen auf 9 Punkte erhöhen möchte, will Galatasaray nicht nur den Punkteabstand verkürzen, sondern auch nach 14 Jahren wieder das Mal im gegnerischen Stadion gewinnen. Am 22. 12. 1999 gelang Galatasaray das letzte Mal auswärts gegen Fenerbahçe zu gewinnen.

Doch nicht nur die Tabellensituation macht Galatasaray viel Sorgen vor dem Spiel, vor allem die verletzten Spieler machen es dem Trainer Roberto Mancini nicht einfach eine Startformation für das Derby zu finden. Sowohl der Torwart der Löwen Fernando Muslera, als auch der niederländische Spielmacher Wesley Sneijder werden höchstwahrscheinlich aufgrund ihrer Verletzungen nicht spielen können.

Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit wieder sehr hoch, dass der 22-Jährige Eray İşcan, der wie im Champions League Spiel in der Woche gegen Kopenhagen, das Tor von Galatasaray von Gegentreffern fernhalten muss.

Fenerbahçe hingegen muss nur auf den gesperrten Alper Potuk verzichten. Aufatmen kann Fenerbahçe Trainer Ersun Yanal wieder, da die beiden Verletzten portugiesischen Nationalspieler Bruno Alves und Raul Meireles wieder zurück im Kader sind. Die Statistik spricht auf jeden Fall für den Gastgeber, denn der letzte Sieg von Galatasaray im Şükrü Saracoğlu Stadion liegt schon 14 Jahre zurück.

Allerdings konnte Fenerbahçe in den vergangenen vier Spielen zu Hause gegen Galatasaray auch nur eins gewinnen. Insgesamt wird es die 376. Begegnung zwischen den beiden Rivalen aus Istanbul. 142 Spiele davon konnte der heutige Gastgeber Fenerbahçe für sich entscheiden, während Galatasaray 120 Siege einfahren konnte. 113 Derbys endeten mit einem Unentschieden.

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