Erdoğan greift hart durch: Großeinsätze gegen Al Qaida in Türkei

Türkische Sicherheitskräfte gehen gegen Al Qaida vor. In drei Städten wurden drei Al-Qaida-Verdächtige festgenommen. In den vergangenen drei Jahren wurden im Rahmen von 140 Operationen gegen Al Qaida insgesamt 217 Personen inhaftiert.

Türkische Anti-Terror-Einheiten haben am Freitag Großeinsätze in den Städten Erzurum, Erzincan und Konya durchgeführt. Die Razzien zielten auf Ableger der Terrororganisation Al Qaida ab. Drei Verdächtige wurden festgenommen.

Vergangene Woche wurden im Zuge von Razzien gegen Al Qaida zwölf Personen in Erzincan, zwei Personen in Erzurum und eine Person in Diyarbakır festgenommen, berichtet die Zeitung Akşam.

Schon Anfang Oktober wurden sechs Al-Qaida-Verdächtige Personen in der Stadt Bursa festgenommen (mehr hier).

So hatte die türkische Regierung auch das Vermögen von 339 Personen und 67 Organisationen eingefroren. Sie sollen im Verdacht stehen, das Terrornetzwerk Al-Qaida und den Taliban in Afghanistan mit Geldern versorgt zu haben (mehr hier).

In den vergangenen drei Jahren haben türkische Sicherheitskräfte insgesamt 140 Razzien gegen Al Qaida durchgeführt. Im Jahr 2011 wurde 44, 2012 wurden 55 und 2013 wurden 41 Razzien durchgeführt, berichtet die Zeitung Türkiye. 217 Personen wurden festgenommen. Zudem wurden zahlreiche Waffen und Sprengstoffe beschlagnahmt.

James F. Jeffrey, ehemaliger US-amerikanischer Botschafter in Ankara, und Soner Çağaptay, Türkei-Programm Direktor der US-Denkfabrik Washington Institute for Near East Poliy, hatten zuvor in einem gemeinsamen Artikel geschrieben, dass die in Syrien kämpfenden Al-Qaida-nahen Verbände ihre Waffen bald gegen die Türkei richten könnten (mehr hier).

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